Vorträge Menno Visser

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HINWEIS: Bei einigen der hier gelisteten Vorträgen habe ich eine verbesserte schriftliche Fassung geschaffen und als Buch (siehe unter Publikationen) veröffentlicht. Teilweise sind diese Vorträge nur noch in der schriftlichen Fassung verfügbar, werden jedoch der Übersichtlichkeit halber weiterhin gelistet. Das Buch selbst ist im Buch- oder E-Book-Format in jeder Buchhandlung bestellbar oder (nur als Buch) in der Stadtbibliothek Bremen ausleihbar.

75 – Warum Koans im Zen ? (55 Min.) – Menno Visser, Bremen, Nov. 2022

„Wenn ein Schüler kommt, gehe ich auf ihn zu, ohne die Absicht, ihm zu helfen.“ sagt Sansho Enen. Sein Zenmeister-Kollege Koke Zonsho hält dagegen: „Wenn ein Schüler kommt, gehe ich nicht oft auf ihn zu, aber wenn ich es tue, werde ich ihm sicher helfen.“ Was denn nun? Darf der Zenlehrer im Dokusan helfen, auch bei der Koan-Arbeit? Und was ist überhaupt der Sinn der Koan-Arbeit? Und was sind Lebens-Koans? All‘ das wird in diesem Vortrag behandelt. Außerdem wird die Lösung des Koan „Was ist der Ton einer klatschenden Hand?“ verraten, lasst euch überraschen. [Fall 12 aus der Koansammlung Eiserne Flöte]

74 – Liebe ohne Anhaftung? (55 Min.) – Menno Visser, Bremen, Nov. 2022

Ist „wahre Liebe“ möglich, ohne dass wir anhaften? Helfen uns bei dieser Frage die vier Aspekte wahrer Liebe, nämlich Metta (liebevolle Güte), Mudita (Mitfreude), Upekha (Gleichmut) und Karuna (Mitgefühl)? [Vortrag am Achtsamkeitstag des Thich-Nhat-Hanh-Kreis Bremen. – Wer tiefer in das Thema Liebe einsteigen möchte, sieht oder hört sich die Vortragsreihe „Liebe aus Zen-Sicht I – IV“ an, denn der Vortrag Nr. 74 bietet eine sehr gekürzte Fassung der Vorträge Nr. 67 bis 71. Diese Zusammenfassung kann aber auch zur Auffrischung des bereits Gehörten dienen.]

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73 – Ein einzelnes Haar durch viele Löcher? (28 Min.) – Menno Visser, Bremen, Nov. 2022

Denkoroku, Fall 52: Ein einzelnes Haar gleichzeitig durch viele Löcher ziehen – eine absurde Vorstellung. Und dennoch verhalten wir uns oft genau so: Beim Essen planen wir schon gedanklich den Rest des Tages, während wir flüchtig einem Gespräch zuhören. Und wenn dann mal etwas Leerlauf in unserer engen Taktung passiert, warum müssen wir auch da noch etwas hineinquetschen, um unsere Zeit sinnvoll zu nutzen?




72 – Der alltägliche Geist ist der Weg! (32 Min.) – Menno Visser, Bremen, Nov. 2022

Mumonkan, Fall 19: Wir fragen uns, was der richtige Weg ist, um besser mit unserem Leben zurecht zu kommen. Und erhalten vom Zenmeister Nansen die Antwort: „Der alltägliche Geist ist der Weg!“ Aber ist unser alltäglicher Geist nicht gerade das, was wir loswerden wollen?




71Liebe (IV): Der da bekommt, was euch zusteht …? (43 Min.) – Menno Visser, Bohmte Juli 2022

„Was immer an Freude ist in der Welt, entspringt dem Wunsch, andere glücklich zu sehen, und was immer an Leid ist in der Welt, entspringt dem Wunsch, nur selbst glücklich zu sein.“ Diese wahre Liebe können wir nur praktizieren, wenn wir Wesensgleichheit empfinden. Aber auch Unvoreingenommenheit, damit wir nicht in „Liebevoller Güte“ verschwimmen. Dazu muss die Tür unseres Herzens offen bleiben für das, was im Augenblick erforderlich ist. Ein langer, aber sehr anrührender Vortrag. (Es ist zu empfehlen, die Teishos und die geführte Meditation IIIa in der Reihenfolge I bis IV zu sehen bzw. zu hören.)



70 Liebe (IIIa): Wahre Freude (geführte Meditation – 11 Min.) – Menno Visser, Bohmte Juli 2022

Erst wahre Freude ermöglicht wahre Liebe. Hier eine geführte Meditation, um immer wieder Kontakt zur Freude und Mitfreude aufnehmen zu können. (Diese Meditation kann gelegentlich wiederholt werden.)



69Liebe (III): Was lieben Zen-Meister? (37 Min.) – Menno Visser, Bohmte Juli 2022

Denkoroku, Fall 41: Lieben Zen-Meister das Gleiche wie normale Sterbliche? Oder etwas Anderes? – Selbstliebe scheint auf jeden Fall nicht dazu zu gehören, denn Zen-Meister Keizan (der Autor dieses Koans) schreibt dazu: „Infolgedessen, [dass die Menschen sich selbst und andere lieben], werden … die Menschen in Unfreiheit geboren und sterben in Unfreiheit, gebunden in ihrer eigenen Sklaverei.“ (Es ist zu empfehlen, die Teishos und die geführte Meditation IIIa in der Reihenfolge I bis IV zu sehen bzw. zu hören.)




68Liebe (II): Liebe, wissenschaftlich gesehen (32 Min.) – Menno Visser, Bohmte Juli 2022

Thich Nhat Hanh formuliert im 3. Sila: „Indem wir wahre Liebe üben, setzen wir uns auf eine sehr schöne Weise in die Zukunft fort.“ Die Wissenschaft formuliert dagegen nüchtern: „Liebe ist die Konsequenz eines genetisch kontrollierten Mechanismus im Hirn, der eine sehr einfache Funktion hat: Individuen aneinander zu binden.“ (Es ist zu empfehlen, die Teishos und die geführte Meditation IIIa in der Reihenfolge I bis IV zu sehen bzw. zu hören.)




67Liebe aus Zen-Sicht (I): Liebeslust oder Asketentum? (36 Min.) – Menno Visser, Bohmte Juli 2022

Im Kegon-Sutra verführt uns die Kurtisane Vasumitra zur Sinnenlust. Wie sollen wir dann, wie es Buddha fordert, unsere Sinnenlust beenden? Noch interessanter wird es, wenn wir die Tantra-Praxis des Tibetischen Buddhismus betrachten, die gerade die Sinnenlust auf dem Weg zum Erwachen benutzt? (Es ist zu empfehlen, die Teishos und die geführte Meditation IIIa in der Reihenfolge I bis IV zu sehen bzw. zu hören.)



66Denkoroku, Fall 37: „Was ist das?“ (30 Min.) – Menno Visser, Bremen Sept. 2022

Wir machen uns Vorstellungen von der Welt, statt in ihr zu sein. Wir leben in einer Begriffswelt, statt im Sosein des Augenblicks. Wie da die Frage „Was ist das?“ uns hilft, wird anschaulich dargestellt.



65Denkoroku, Fall 21: „Ich bin nicht genügsam …“ (32 Min.) – Menno Visser, Bremen Mai 2022

… doch bin ich auch nicht unersättlich!“ sagt Sajata zu seinem späteren Nachfolger Vasubandhu. Aber das können wir doch auch von uns selbst behaupten, denn unersättlich sind wir auch nicht, oder? Was können wir von Sajata lernen?



64„Nicht töten“ angesichts des Überfalls auf die Ukraine (32 Min.) – Menno Visser, Bremen Mai 2022

Das erste Sila verlangt unsere Entschlossenheit, nicht zu töten. Dazu gehört genauso, es nicht zuzulassen, dass andere töten, und keine Form des Tötens zu unterstützen. Was bedeutet das z. B. angesichts des Krieges in der Ukraine? Ist absoluter Pazifismus der Zen-Weg? Ist „relativer“ Pazifismus, der Waffenlieferungen fordert, ein Widerspruch in sich?



63Hegikanroku, Fall 31: Mayoku trifft Shokei [II] (28 Min.) – Menno Visser, Bremen März 2022

(Fortsetzung von Nr. 62) Weiter geht es mit dem Spionagebericht von unseren geheimen Vorstellungen über unser „Wahres Selbst“. Würden wir es doch bloß bald verwirklichen! – Dazu ein authentischer Bericht von einem Erleuchtungserlebnis (des Autors) und dessen Folgen. Zum Schluss noch Tricks für unseren doch so unerleuchteten Alltag.



62 Hegikanroku, Fall 31: Mayoku trifft Shokei [I] (31 Min.) – Menno Visser, Bremen März 2022

Im Zen üben wir, unser „Wahres Selbst“ zu verwirklichen. Und wenn es ein „Wahres Selbst“ gibt, dann muss es auch ein falsches Selbst geben, nämlich unser jetziges Selbst. Natürlich haben wir im Zen keine Vorstellung davon, wie unser „Wahres Selbst“ aussieht, da wir ja üben, gar keine Vorstellungen mehr zu haben. Nur im Geheimen, da haben wir doch eine Vorstellung, und zwar: Unser wahres Selbst ähnelt auf keinem Fall unserem jetzigen Selbst. Denn das ist ja voller Fehler. – (Lass‘ dieses Teisho erst auf dich wirken, bevor du Nr. 63 anhörst.)



61 Shoyoroku, Fall 86: Rinzais große Erleuchtung (48 Min.) – Menno Visser, Bremen Febr. 2022

Wer will das Gefühl des Ausgeliefert-Sein haben? Z. B. seinem persönlichen Schicksal ausgeliefert sein, oder auch allgemeinen Ereignissen wie der Corona-Pandemie oder den Lockdown-Maßnahmen? Hilflos ausgeliefert sind wir jedoch nur, wenn wir uns im Kreislauf von Macht und Ohnmacht bewegen … Aber hört das Teisho selber an.



60Mumonkan 39: Ein Fehler beim Sprechen (25-27 Min.) – Menno Visser, Bremen Nov. 2021

Ummon bezichtigt seinen Schüler, beim Sprechen einen Fehler gemacht zu haben. Wieso kann es denn überhaupt Fehler geben, wo wir im Zen doch über Falsch und Richtig hinausgehen wollen. Zum Schluss eine Rezitation (2 Min.), das Shigu Seigan Mon, hoffentlich ohne „Fehler“.



59Rinzai Roku: „… doch sein Heim nie verlassen“ (29 Min.) – Menno Visser, Bremen November 2021

Rinzai Roku, Vorträge Kap. 8: Rinzai sagt über eine Person auf der spirituellen Suche: „Sie ist unendlich lange unterwegs und hat doch ihr Heim nie verlassen.“ Beschreibt er nicht auch uns, wenn wir zögern, das Schneckenhaus unserer Vorstellungen und Gewissheiten zu verlassen? Und was meint Rinzai, wenn er dann sagt: „Ein anderer hat sein Zuhause verlassen, ist aber dennoch nicht unterwegs“?



58Selbstakzeptanz V: Liebende Güte für dich selbst (geführte Meditation – 15 Min.) – Menno Visser, ToGenJi Steyerberg Juli 2021

Im Zen üben wir die grundsätzliche Haltung des Wohlwollens –ohne die „Widerwärtigkeiten“, die uns begegnen, zu verniedlichen. In dieser geführten Meditation üben wir Wohlwollen uns selbst gegenüber (praktische Übung zu Nr. 55 bis 57).



57Selbstakzeptanz IV: Bodhidharmas „Ich weiß es nicht!“ (35 Min.) – Menno Visser, ToGenJi Steyerberg Juli 2021

Shoyoroku, Fall 2: „Der Kaiser fragt: „Wer steht da vor mir?“ und Bodhidharma antwortet: „Ich weiß es nicht!“ Wie ist das mit Selbstliebe vereinbar, wo Bodhidharma doch kein Selbst zu haben scheint? (eigenständiges Teisho, aber auch Abschluss zu Nr. 55 und 56)



56Selbstakzeptanz III: Buddha: „Den Dankbaren trifft man selten“ (31 Min.) – Menno Visser, ToGenJi Steyerberg Juli 2021

„Den Dankbaren trifft man selten“ – das war nicht nur zu Buddhas Zeiten so – aber warum ist das so? Und warum sollten wir trotz der offensichtlichen „Widerwärtigkeiten“ des Lebens [Arthur Schopenhauer] überhaupt dankbar sein? (eigenständiges Teisho, aber auch Fortsetzung von Nr. 55)



55Selbstakzeptanz II: Wo ist der Ort für mich? (33 Min.) – Menno Visser, ToGenJi Steyerberg Juli 2021

Eiserne Flöte, Fall 70: Joshu weiß, wo der Ort für ihn ist – in seinem Körper und seinem Geist. Wir wissen das auch – aber warum setzen wir das nicht um? Weil wir diesen Ort oft nicht mögen und uns selbst nicht mit Wohlwollen begegnen! Ja manchmal uns selber hassen (eigenständiges Teisho, aber auch Einführungs-Teisho für Nr. 56 und 57).



54 Selbstakzeptanz I: Selbstliebe (geführte Meditation – 15 Min.) – Menno Visser, ToGenJi Steyerberg Juli 2021

Der Zen-Weg ist nur möglich, wenn wir uns selbst akzeptieren. In den folgenden Beiträgen (Nr. 54 – 58) wird dieses Thema von verschiedenen Seiten aus betrachtet und eingeübt. In dieser Meditation üben wir Selbstliebe (Praktische Übung zu Nr. 55 bis 57).



53 – „Wir sind, was wir denken“ (34 Min.) – Menno Visser, Bremen April 2021

Aus den Sprüchen Buddhas: „Wir sind, was wir denken. Alles was wir sind, entsteht mit unseren Gedanken“, so lautet eine Übersetzung von Sprüchen Buddas. War Buddha also ein abgehobener Mystiker und Idealist, der nicht verstanden hat, dass unser Sein unser Bewusstsein bestimmt? Um das zu klären, begeben wir uns in die Wunderwelt des Theaters. Dort angekommen, verstehen wir plötzlich, was „Form ist Leerheit, Leerheit ist Form“ (Herzsutra) ganz praktisch bedeutet. Und zwar nicht nur im Theaterleben, sondern auch, wenn wir neidisch (verschärft in Lockdown-Zeiten) den Urlaubsschilderungen unserer Freundin zuhören.



52Hegikanroku, Fall 40: Traum oder Wirklichkeit (34 Min.) – Menno Visser, Bremen Mai 2021

„Alle Dinge und ich sind vollkommen gleich, ist das nicht absolut fantastisch!“ sagt Riku Taifu begeistert. Als Antwort zeigt Meister Nansen auf eine Blume: „Die Menschen von heute sehen diese Blume als wären sie in einem Traum!“ Das war vor über 1000 Jahren, was ist denn mit den Menschen von wirklich heute? Z. B., wenn an der Ecke ihrer Straße ein illegaler Müllhaufen entsteht? Alles gleich?



51Rituale im Zen: Japanische Folklore? (43 Min.) – Menno Visser, Bremen Dez. 2015

Ohne Rezitationen und Teezeremonie könnten wir viel schneller loslegen mit dem Meditieren! Und warum sollen wir beim Schalen-Essen mit Ess-Stäbchen essen? Was bringen uns also die japanischen Rituale? Ein engagierter Vortrag eines Zenlehrers, der fast am Erdnuss-Brot erstickt wäre, weil beim Sesshin mit „japanischem“ Tempo gefrühstückt werden musste.



50Der See der inneren Ruhe (geführte Meditation – 24 Min.) – Menno Visser, Bremen März 2021

Diese geführte Meditation ist Hauptbestandteil des Teisho Nr. 49 (Mumokan, Fall 41). Sie ist hier extra aufgeführt, da es zu empfehlen ist, sie gelegentlich zu wiederholen. Du kannst diese geführte Meditation aber auch ohne die Erläuterungen aus dem Teisho Nr. 49 durchführen.



49Mumonkan, Fall 41: Bodhidharma beruhigt den Geist (mit geführter Meditation – insgesamt 29 Min.) – Menno Visser, Bremen März 2021

Nach dem Hören dieses Vortrags sagte ein Teilnehmer: „Zunächst dachte ich, das ist ja eine geführte Meditation und kein Teisho. Erst mit bei den letzten Worten des Vortrags wurde mir klar: Das ist ein echtes Teisho, ein gutes Teisho!“ Überzeugt euch selbst. Ihr könnt die geführte Meditation dann gelegentlich wiederholen, dazu siehe „Teisho“ Nr. 50



48Hegikanroku, Fall 16: Klopfen und Picken (28 Min.) – Menno Visser, Bremen Febr. 2021

Im Dokusan und in jedem Zen-Sesshin klopft der Lehrer an die Ego-Schale der Schülerin oder des Schülers. Häufiger klopft jedoch das Alltags-Drama an unsere Ego-Schale. Am stärksten hämmert es, wenn ein Schicksalsschlag die Härte unserer Ego-Schale prüft. Lasst uns aber auch hinhören, wenn es leise klopft und lasst uns selber von innen picken!




47 – Shoyoroku, Fall 43: Werden und Vergehen (29 Min.) – Menno Visser, Bremen Jan. 2021

Was ist, wenn Gedanken unaufhörlich entstehen und vergehen? Dieses Problem kennen alle Meditierer. Gibt es ein Geheimrezept dagegen? Dazu müssen wir uns klar machen: Es geht nicht nur um unsere Gedanken, sondern um die Frage: „Wer ist es der da entsteht und vergeht!“ Nur auf dieser Ebene können wir das Problem des ständigen Gedanken-Gebrabbels lösen.



46 – Rinzai: Normal sein und nichts tun – (28 Min.) – Menno Visser, Bremen Dez. 2020

Rinzai sagt: „Ihr müsst nur normal sein und nichts tun – den Darm entleeren, pinkeln, euch ankleiden, essen und Euch niederlegen, wenn Ihr müde seid.“ Wie soll das funktionieren – und dazu noch in Pandemie-Zeiten, wo nichts normal ist? Zumal für uns Menschen gilt: „Da gehn wir umher wie Beschwerer, legen auf alles uns selbst, vom Gewichte entzückt.“ Kann es uns gelingen, „ein klingendes Glas [zu sein], das sich im Klang schon zerschlug“ (Rainer Maria Rilke)?



45 – Buddha: „auf Künftiges man nicht die Hoffnung bau’“ (44 Min.) – Menno Visser, Bremen Nov. 2020

Buddhismus – eine Religion ohne Hoffnung? Können wir überhaupt ohne Hoffnung leben? Brauchen wir Hoffnung oder nicht eher Zuversicht? Wie können wir unsere Zuversicht stärken ohne plumpes „Positives Denken“? Mit praktischen Übungs-Tipps für unseren Alltag!



44 – Shoyoroku, Fall 22: Nicht wissen kommt dem sehr nahe. (36 Min.) – Menno Visser, Bremen Okt. 2020

„Die Wissenschaft ist eine der größten Errungenschaften der Menschheit.“ Nicht-Wissen macht Angst, Wissen dagegen stabilisiert uns. Wir wissen unsere Freunde, wir wissen uns selbst. Wir wissen, dass es Erleuchtung gibt und wir wissen, dass wir es nicht schaffen, erleuchtet zu werden. Meister Jisu sagt: „Nicht wissen kommt dem sehr nahe!“



43 – Hegikanroku, Fall 55: Dogo’s: Ich würde es dir nicht sagen. (28 Min.) – Menno Visser, Bremen Okt. 2020

„Ist dies tot oder lebendig?“ Warum will Zenmeister nicht antworten? Ist Leben und Tod etwa kein Mysterium? Oder haben Zenmeister damit kein Problem, weil „Wenn du deine wahre Natur verwirklichst, dann bist du frei von Leben und Tod.“ Hier erfährst du, warum wir uns trotzdem mit der Frage von Leben und Tod auseinandersetzen sollten – jeden Augenblick!



42 – Buddhistisches Gelöbnis – Menno Visser, Bremen Juni 2020

„Der Wesen sind unendlich viele, wir geloben, sie alle zu retten“. Das geloben wir am Ende jeder Zen-Übung. Aber was tun wir wirklich? Wir zerstören die Lebensbedingungen unzähliger Wesen, selbst die von uns Menschen! Wir wissen das alle – und fühlen uns schuldig. Aber Schuldgefühle sind kein Ausweg; gibt es denn überhaupt einen Ausweg? Wenigstens eine Chance, das Ruder noch herumzuwerfen, bevor wir unseren Planeten Erde endgültig verschrotten? (Siehe HINWEIS am Anfang: Nicht mehr als Audio-Datei verfügbar!)


41 – Shoyoroku, Fall 89, Tozans „kein Gras“ (31 Min.) – Menno Visser, Bremen Juni 2020

Durch Aufkündigung vieler Vereinbarungen steigt die Kriegsgefahr; die Sauerstofflunge Amazonaswald wird immer mehr abgeholzt; die Klimakatastrophe zeigt ihre ersten Auswirkungen. Wie können wir da den Ort finden, wo kein Gras wächst?



40 – Denkoroku, Fall 38, Unbelebte Wesen (27 Min.) – Menno Visser, Bremen April 2020

„Wer kann die unbelebten Wesen den Dharma predigen hören?“ Diese Frage klingt ziemlich merkwürdig. Wie kann ein Teller die Lehre Buddhas vor sich hin trällern, z. B., wenn wir ihn abwaschen? Dies und mehr wird in diesem Teisho beleuchtet, hört mit den Augen und seht mit den Ohren!



39 – Mumonkan, Fall 2: Hyakujos Fuchs (27 Min.) – Menno Visser, Bremen März 2020

Gibt es Wiedergeburten? Fallen erleuchtete Menschen unter das Gesetz von Ursache und Wirkung? Was hat Buddha selbst dazu gesagt? Und was hilft uns das bei unserer Zen-Praxis?



38 – Shoyoroku, Fall 21: Ungans zweiter Mond (33 Min.) – Menno Visser, Bremen 2019

Als Dogo sieht, wie Ungan an seiner Steuer-Erklärung arbeitet, sagt er: „Viel Mühe, nicht wahr?“ Ungan antwortet: „Da gibt es einen, der keine Mühe damit hat!“ – Ist es wirklich möglich, so etwas wie die Steuererklärung ohne Mühe zu erledigen? – Wie können wir überhaupt müheloser mit all den Pflichten und Erfordernissen im Alltag umgehen?



37 – Hegikanroku, Fall 6: Jeder Tag ein Guter Tag (35 Min.) – Menno Visser, Bremen 2019

„Jeder Tag ein guter Tag“, auch für Menschen mit starken Schmerzen? Ja, wenn wir unser Leiden annehmen, und uns nicht von unserem Denkorgan beirren lassen, dass uns einredet, das „sei ungerecht … oder … oder!“ Im Zen üben wir, unsere Wahrnehmung von der Welt und von uns in der Welt zu verändern – nämlich den Schleier der Vorstellungen zu zerreißen und uns allem ganz bewusst zu sein, auch und besonders unserem Leiden. (Dieser Vortrag ist für Anfänger im Zen besonders geeignet, aber auch für alle, denn Zen-Geist ist Anfänger-Geist.)



36 – Kattoshu, Fall 114: Buddhas Geburt (28 Min.) – Menno Visser, Bremen 2019

„Der Höchste bin ich in der Welt, der Ausgereifteste bin ich in der Welt, der Beste bin ich in der Welt.“ Die Worte eines narzisstischen Egozentrikers? Tatsächlich sind es die Worte Buddhas. Klingt nicht sehr nach Erleuchtung, oder? Deswegen sagt Zenmeister Ummon: „Hätte ich das gehört, hätte ich Buddha auf der Stelle mit meinem Stock erschlagen und an die Hunde verfüttert“. Wissen wir denn 100%ig, dass Buddha aus dem Kreislauf des Haben-Wollens und Nicht-Haben-Wollens ausgestiegen und vollkommen Ich-los ist? Ist es überhaupt für unsere Zen-Praxis erforderlich, hier Gewissheit zu haben?



35 – Hegikanroku, Fall 27: Alter, Vergänglichkeit und Tod, Teil 2 (31 Min.) – Menno Visser, Bremen 2019

Ein Mönch fragt: „Wie können wir in Würde alt werden und in Würde sterben? [Was wird sein, wenn Bäume verdorren und Blätter fallen?]“ Ummon gibt die Antwort: „Du bist die goldene Brise!“ Aber was ist die „goldene Brise?“ Das erleben wir in dem Vortrag mithilfe zweier geführte Meditationen.



34 – Alter, Vergänglichkeit und Tod, Teil 1 (43 Min.) – Menno Visser, Bremen 2019

Alt werden oder die Folgen einer schweren Erkrankung oder eines schweren Unfalls bringt viele Einschränkungen mit sich: Was wir gestern noch gut konnten, geht auf einmal nicht mehr. Mächtige buddhistische Lehrmeister also, die uns unsere Vergänglichkeit hautnah erleben lassen. Am Beispiel des Altwerden wird aufgezeigt, was wir tun können, um auch mit zunehmendem Alter glücklich und in Frieden sein.



33 – Denkoroku, Fall 42: Intimes! (31 Min.) – Menno Visser, Bremen 2019

„Was ist die Sache unter der Mönchsrobe?“ Der Meister antwortet: „Intimes!“ Wen wundert diese Antwort? Aber was gehört alles zum Intimbereich eines Zenmeisters und damit auch zu unserem? Betrachten wir uns einmal, als wären wir ein Theater mit Theaterdirektor, Dramen, Komödien und Kulissen und Kostümen. Was ist dann unsere Buddha-Natur und was ist die Sache unter unserer Kleidung? [Dieses Teisho, als zweites gehört, passt gut zum Teisho Nr. 32]



32 – Denkoroku, Fall 48: Genau dies! (Dauer: 32 Min.) – Menno Visser, Bremen 2019

„Wie siehst du ES heute?“ fragt der Meister. „Genau dies!“ antwortet der Schüler. Der Meister ist damit nicht zufrieden, und möchte die letzte Wirklichkeit, die DARÜBER hinaus geht. Der Schüler jedoch ist ein Berg, der einzeln erhaben dasteht, und nicht erkennt, dass es noch einen größeren Berg als ihn selbst gibt. – Was ist die letzte Wirklichkeit, die über „Genau dies!“ hinausgeht? Welcher Berg ist größer als du selbst? [Dieses Teisho, als erstes gehört, passt gut zum Teisho Nr. 33]



31– Mumonkan, Fall 35: Seijos Seele, Teil 2 (21 Min.) – Menno Visser, Bremen 2019

Wie Seijo betreiben auch wir oft eine Art Persönlichkeitsspaltung und leben in einem Wachkoma! Damit geht unser wirkliches Leben und unser wahres Selbst an uns vorbei und wir sterben wie eine Krabbe, die – in kochendes Wasser geworfen – verzweifelt mit 7 Armen und 8 Beinen um sich schlägt. Schöne Aussichten! Deshalb lasst uns lieber ins „Wunderschöne Panama!“ (Janosch) aufbrechen! (Es ist zu empfehlen, erst Teil 1 zu hören.)



30– Mumonkan, Fall 35: Seijos Seele, Teil 1 (25 Min.) – Menno Visser, Bremen 2019

Seijo spaltet einen Teil ihrer Persönlichkeit ab, welcher Teil ist die wahre Seijo? Und wie steht es bei UNS? Was ist z. B. mit unserem Bedürfnis nach Anerkennung, nach Wertschätzung? Ist das unser Ego, das wir loswerden müssen? Was spalten wir von uns ab, weil es buddhistisch unerwünscht ist. Und: Was ist unser wahres Selbst? (Es ist zu empfehlen, Teil 2 erst nach einer Pause zu hören.)



29 – Shoyoroku, Fall 3: Prajnatara rezitiert ständig ein Sutra (36 Min.) – Menno Visser, Bremen 2018

Prajnatara, der Lehrer von Bodhidharma, rezitiert ständig das Sutra: „Wenn ich einatme , verirre ich mich nicht in der Welt des Körpers und des Geistes und wenn ich ausatme, verirre ich mich nicht in der Welt der äußeren Objekte. „Lasst auch uns dieses „Sutra“ praktizieren, im Sesshin, bei der Gehmeditation und –  am Wichtigsten – im Alltag! Aber wie?



28 – Zufluchtnahme II: Es gibt nichts zu tun – packen wir es an! (23 Min.) – Menno Visser, Bremen 2018

„Von Anbeginn gibt es nichts zu tun!“ sagt Rinzai. Also ein Loblied auf die Muße und „die Seele baumeln lassen“. Oder hat Rinzai etwas anderes gemeint? Denn warum sollten wir sonst die Anstrengung auf uns nehmen und uns verpflichten, den Weg einer*s Boddhisatta zu gehen? (Ich empfehle, zuerst Nr. 27 zu hören.)



27 – Zufluchtnahme I: Meister Dorin: Das Rechte tun (35 Min.) – Menno Visser, Bremen 2018

Was hilft uns, das Rechte zu tun und Unrechtes zu vermeiden? Wenn wir im gegenwärtigen Augenblick vollkommen präsent sind, geschieht ¿Das Rechte tun¿ doch von alleine. Brauchen wir überhaupt die buddhistischen Verhaltensempfehlungen (Silas) und das Gelöbnis der Zufluchtnahme? (Dazu passt Nr. 28.)



26 – Kattoshu, Fall 18: Sankoku riecht Olivenblüten (28 Min.) – Menno Visser, Bremen 2018

Gibt es eine geheime Lehre im Zen oder was hat Buddha vor uns verborgen? Und wo treffen wir uns nach dem Tod, nachdem wir zu Asche geworden sind? Sankoku findet eine Antwort auf dies Fragen; ihm wird alles klar. Und uns?



25 – Christentum und Zen II: Hegikanroku, Fall 2: Der Weg ist nicht schwer. (31 Min.) – Menno Visser, Bremen 2018

Mal abgesehen von irgendwelchen Wundern (die es imVolksbuddhismus auch gibt): Welche Unterschiede gibt es zwischen dem Christlichen Glauben und dem Zen? Der christliche Glaube ist eine Hoffnungs-Religion; wie sieht es damit im Zen aus? (Ich empfehle, zuerst Nr. 24 zu hören. – Zur Aufnahmequalität: trotz des gelegentlich etwas verzerrten Klang ist alles gut zu verstehen.]



24 – Christentum und Zen I: Denkoroku, Fall 24: Simhabodi (33 Min.) – Menno Visser, Bremen 2016

Gibt es Zen-Arroganz gegenüber dem christlichen Glauben? Bestehen nicht viele Ähnlichkeiten? An den Früchten sollt ihr sie erkennen! Unterscheiden sich die Früchte eines spirituellen Christen von den Früchten eines Zen-Praktizierenden? (Ich empfehle, erst dieses Teisho zu hören, und danach Nr. 25.)



23 – Hegikanroku, Fall 7: Zen und Psychotherapie (41 Min.) – Menno Visser, Bremen 2018

Anhand von: Hogens Koan-Antwort: „Du bist Echo!“ wird die Frage aufgeworfen, ob Zen psychotherapeutische Wirkungen erzielen kann? Und ob und in wie weit Zen eine Psychotherapie ersetzen kann? (im Teisho wird Fall 23 statt richtigerweise Fall 7 angegeben.)



22 – Zen und Japans imperialistischen Kriege II: Was lernen wir daraus? – Menno Visser, Bremen 2018

Schützt Erleuchtung uns vor faschistischem Denken? Wie kriegerisch sind wir selbst? Wenn es Zenlehrer/innen gibt, die ES wissen, und Schüler/innen, die ES nicht wissen, und ES nicht diskutiert werden kann, – welche Gefahren tun sich da auf? (Siehe HINWEIS am Anfang: Nicht mehr als Audio-Datei verfügbar!)


21 – Zen und Japans imperialistischen Kriege I: Beispiele – Menno Visser, Bremen 2018

Japan führte von 1894 bis 1945 mehrere imperialistische Kriege. Wie verhielten sich anerkannte japanische Zenmeister dazu? Zitat: „Generell glauben chinesische Buddhisten, Kriege sollte um jeden Preis vermieden werden, ganz gleich, aus welchem Grund er geführt werden mag. Japanische Buddhisten hingegen sind der Auffassung, dass ein Krieg, der aus einem [guten] Grund geführt wird, sich im Einklang mit der unermesslichen Güte und dem allumfassenden Mitgefühl des Buddhismus befindet.“
(Siehe HINWEIS am Anfang: Nicht mehr als Audio-Datei verfügbar!)



20 – Shoyoroku, Fall 67: Die Weisheit des Avatamsaka-Sutras (21 Min.) – Menno Visser, Bremen 2018

„Alle fühlenden Wesen sind mit der Weisheit und der Tugend eines Buddhas ausgestattet sind. Aber aufgrund von falschen Vorstellungen und Anhaftungen erkennen sie das nicht. Wenn es ihnen nur gelänge, ihre Anhaftungen und falschen Vorstellungen aufzugeben“. Warum kleben wir so an unseren Vorstellungen? Und was können wir dagegen tun?


19 – Shoyoroku, Fall 94: „Tozan fühlt sich nicht wohl“ (30 Min.) – Menno Visser, Bremen 2018

Was ist, wenn wir uns „nicht wohl fühlen“, ja wenn wir richtig krank sind? Dürfen wir Selbstmitleid haben? Oder erfahren wir die „Leerheit“ unseres Krankseins? Und was ist mit der Leerheit unseres Gesundseins? Dazu Antworten eines Arztes und Zenlehrers.


18 – Mumonkan, Fall 23: Was ist dein wahres Angesicht vor deiner Geburt? (29 Min.) – Menno Visser, Bremen 2017

Hui-nengs Frage ist die Grundfrage im Zen, und damit auch die wichtigste Frage in unserem Leben. Haben wir zwei wahre Angesichte: unser Alltagsgesicht, das wir verbessern wollen und unser Zen-Gesicht, das wir erstreben wollen? (Ich empfehle, vorher Nr. 17 zu hören.)



17 – Mumonkan, Fall 23: „Denke weder gut noch böse“ (33 Min.) – Menno Visser, Bremen 2017

Hui-neng hat das Gewand des Bodhidharma erhalten. Warum kann sein Verfolger es ihm nicht wegnehmen, ja nicht einmal vom Boden anheben, weil es tonnenschwer ist? – Gibt es auch im Zen Märchen, oder wie ist das Platform-Sutra zu verstehen? (Dazu passt als nächstes Nr. 18.)



16 – Eiserne Flöte, Fall 48: Jizô’s Buddhismus (28 Min.) – Menno Visser, Bremen 2017

Wir rezitieren zum Essen: „Beim ersten Bissen geloben wir, nichts Böses mehr zu tun, beim zweiten Bissen geloben wir, nur Gutes zu tun“. Also gibt es doch „Gut und Böse“ im Zen, und deswegen brauchen wir auch unsere Silas (=buddhistische Verhaltensregeln)! Aber, was ist die Grundlage für unsere Silas, unsere Ethik im Zen?



15.a)Ich sitze aufrecht und in Würde (geführte Meditation – 15 Min.) – Menno Visser, Bremen 2017: Kurzer Body-Scan und Gewahrsein des Augenblick

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15.b)Kurz-Meditation (geführte Meditation – 15 Min.) – Menno Visser, Bremen 2017: für Arbeit und Alltag



14 – Shoyoroku, Fall 70: Bambus-Sprossen und -Stämme (34 Min.) – Menno Visser, Bremen 2015

Wer empfindet sich nicht als spirituelle Bambus-Sprosse, die niemals zu einem ausgewachsenen Bambus wird? Und doch ist da der Anfängergeist! Ein Lob auf eine Bambus-Sprossen-Sangha!



13 – Shoyoroku, Fall 38: Rinzais Mensch ohne Rang (27 Min.) – Menno Visser, Bremen 2012

Unsere Buddha-Natur ist ständig präsent. Wenn wir genau „hinsehen“, können wir das auch für kurze Momente wahrnehmen. Was aber, wenn wir „zu“ sind, also der Zugang zu unserer Buddha-Natur „verstopft“ ist. Was können wir nicht nur während der Meditation, sondern im Alltag üben, um offen für das Buddha-Dharma zu werden?



12 – Kattoshu, Fall 250: Obaku übt Sampai vor einer Statue (32 Min.) – Menno Visser, Bremen 2017

Warum werfen wir uns vor der Buddha-Statue nieder? Warum nehmen wir Zuflucht zu Buddha, Dharma und Sangha? Warum gibt es die Zeremonie der Zufluchtnahme mit „Brief und Siegel“? Sind das nicht alles nur Vorstellungen?



11 – Shoyoroku, Fall 72: Chuyus Affe (35 Min.) – Menno Visser, Bremen 2019

Chuyus Beispiel mit dem Affen führt uns tief in die Buddhistische Psychologie und macht deutlich, wie aktuell die bald 2000 Jahre alte Buddhistische Psychologie ist und was wir daraus für unser Alltagsleben lernen können.



10 – Achtsamkeit II: Mumonkan, Fall 30 und 33: Genau dieser Geist ist Buddha! – Menno Visser, Bremen 2017

Was sind die Fallstricke der buddhistischen Achtsamkeitspraxis? Wie können wir diese vermeiden? Wie versteht Zen die Achtsamkeitspraxis, z. B. im Unterschied zu Vipassana? — Siehe HINWEIS am Anfang: Nicht mehr als Audio-Datei verfügbar! —


9 – Achtsamkeit I: Ikkyu’s höchste Weisheit – Menno Visser, Bremen 2017

„Meister, kannst du bitte für mich einige wichtige Lehr­sätze der höchsten Weisheit aufschreiben?“ Ikkyu schreibt „Achtsamkeit, Achtsamkeit, Achtsamkeit“! Was hat es mit der Achtsamkeitspraxis auf sich? Ist Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) eine buddhistische Praxis? Was ist die Basis für eine buddhistische Achtsamkeitspraxis? — Siehe HINWEIS am Anfang: Nicht mehr als Audio-Datei verfügbar! —


8 – Shoyoroku, Fall 45: Die vier Unterteilungen des Sutra des Vollkommenen Erwachens (42 Min.) – Menno Visser, Bremen

„Der vollkommen erleuchtete Mensch ist wie jemand, der sich selbst mit einer Axt den Kopf abhaut.“ Ist das die Lösung für uns?



7 – Shoyoroku, Fall 100: Roya’s Berge und Flüsse (51 Min.) – Menno Visser, Bremen 2014

Der Grundzustand unseres Daseins ist unsere Buddha-Natur, rein und unbefleckt. Warum ist dieser Zustand nicht zu halten? Kaum sieht man sich um, und schon sind wieder eigensüchtige Gedanken da und die ganze Welt mit ihren Problemen entfaltet sich?



6 – Sinn im Leben II: Hegikan-Roku, Fall 29: Vergeht es oder vergeht es nicht?
(44 Min.) – Menno Visser, Bremen 2017

Klimaerwärmung, rasant wachsende Weltbevölkerung, Verteilungsprobleme (Wasser, Resourcen), nationale Egoismen: Wo soll das alles hinführen, außer dass die Welt, im Kalpa-Feuer (im Chaos) versinkt? (Fortsetzung von Nr. 5 anzuhören, kann aber unabhängig davon gehört werden.)



5 – Sinn im Leben I: Dogen Zenji: Inmo (39 Min.) – Menno Visser, Bremen 2017

Woher wissen wir, dass ES existiert? Wir wissen es, weil unser Körper und Geist sich in der Welt offenbaren; aber weder Körper noch Geist gehören uns. (Die Fortsetzung ist Nr. 6)



4 – Karma und Wiedergeburt, was sagt Rinzai dazu? (41 Min.) – Menno Visser, Bremen 2017

Nur wenn die Gegebenheiten es erfordern, macht der wahre Mensch des Weges von seinem früheren Karma Gebrauch.



3– Eiserne Flöte, Fall 40: Ausgetrockneter Fluss (29 Min.) – Menno Visser, Bremen 2017

Geht es euch auch manchmal so, dass der alte Fluss des Zens ausgetrocknet ist? Dass kein Tropfen lebendiges Zen-Wasser mehr da ist?



2 – Leben und Tod II: Eiserne Flöte, Fall 36: Wo man sich nach dem Tode begegnet! (32 Min.) – Menno Visser, Bremen 2016

Ist eine Begegnung nach dem Tode möglich? Können wir unsere Fragen nach Leben und Tod überwinden? Wie können wir Leben und Tod Erleben statt Erzählen? (Fortsetzung von Nr. 1, kann aber unabhängig davon gehört werden.)



1 – Leben und Tod, Teil 1: Dogen Zenji: Shoji (34 Min.) – Menno Visser, Bremen 2016

Jemand sagt: „Vor dem Tod habe ich keine Angst, aber vor dem Sterben! Am besten wäre es, ich würde Knall auf Fall tot umfallen.“ Leben und Tod aus Zen-Sicht. (Fortsetzung ist Nr. 2)